WILLKOMMEN AUF SCHLOSS KAPFENBURG
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Ostern, Pfingsten und Weihnachten | 11.30-14.30 Uhr
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Vom 24. August bis 13. September 2026 hat das Restaurant geschlossen.
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INFOS & KONTAKT
Stiftung Internationale Musikschulakademie Kulturzentrum Schloss Kapfenburg
Demnächst
auf Schloss Kapfenburg
Von Rittern, Burgfräulein & vergangenen Zeiten 11.00 Uhr & 14.00 Uhr
Schlossführung für Kinder - Tag des offenen Denkmals
Sonntag, 13. September (Tag des offenen Denkmals), 11.00 Uhr & 14.00 Uhr, Treffpunkt unterer Torbogen
Von Rittern, Burgfräulein & vergangenen Zeiten
Mit Sonja Heinen
Kommt mit auf eine wilde Reise durch die Geschichte von Schloss Kapfenburg und vergangene Zeiten - wie haben sich die Menschen im Mittelalter gekleidet? Wie haben sie sich gewaschen und was haben sie gegessen? Mussten Kinder wirklich nicht zur Schule und warum? Was für Spiele haben sie gespielt und wie hat man sich ohne Fernseher und Internet überhaupt die Zeit vertrieben? Die interaktive Führung für Kinder veranschaulicht altersgerecht, wie die Menschen früher gelebt haben.
Eintritt frei
Treffpunkt ist der untere Torbogne vor dem Schloss.
Kulinarisches
Ab 11.00 Uhr
Pinsa und Getränke im Schlossgarten
Die Küche schließt um 17.30 Uhr
Programm
10.00 - 17.00 Uhr
Offene Türen: Bastei, Torhaus, Kaplanei, Dachboden & mehr
Blick hinter die Kulissen der Stiftungsarbeit
Schatzsuche für Kinder | Hauptpreis: Kindergeburtstag auf dem Schloss
10.00 Uhr
Schlossführung für Erwachsene
11.00 Uhr
Von Rittern, Burgfräulein & vergangenen Zeiten
Schlossführung für Kinder
11.00 Uhr
Junge Talente | Sebastian Rauch spielt Ravel und Mussorgski
präsentiert von der Pianomanufaktur Sauter
12.10 Uhr
Fit mit Musik
Bewegungsprogramm für Kinder & Erwachsene
14.00 Uhr
Von Rittern, Burgfräulein & vergangenen Zeiten
Schlossführung für Kinder
14.30 Uhr
Schlossführung für Erwachsene
15.10 Uhr
Fit mit Musik
Bewegungsprogramm für Kinder & Erwachsene
16.00 Uhr
Einweihung Musikinstrumente Ukuleleweg
Die Ausstattung wurde durch LEADER Jagstregion und die Stadt Lauchheim gefördert
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen frei.
Donnerstag, 24. September 2026, 19.30 Uhr, Trude Eipperle Rieger-Konzertsaal
Niko Friedrich & Van Baerle Trio
Über das Ende der Zeit
Das international gefeierte Van Baerle Trio vereint Virtuosität mit packender Ausdruckskraft und einer unglaublich ansteckenden Freude am Spiel. Ihr Konzert auf Schloss Kapfenburg ist den großen Fragen nach Zeit, Endlichkeit und Transzendenz gewidmet. So erkunden sie mit Robert Schumanns „6 Studien in kanonischer Form“ die Vergänglichkeit des Moments, ehe sie mit Lili Boulangers „D'un soir triste” & “D'un matin de printemps” die flüchtige Schönheit des Augenblicks und Fragilität des Lebens widerspiegeln.
Nach der Pause wir das Trio dann zum Quartett. Gemeinsam mit Klarinettist Nikolaus Friedrich spielen die Niederländer eines der eindrucksvollsten Werke des 20. Jahrhunderts – Olivier Messiaens „Quartett für das Ende der Zeit“. Der französische Komponist schrieb das Stück während des 2. Weltkriegs im deutschen Kriegsgefangenenlager. Inspiriert von der Apokalypse des Johannes schuf er ein Werk, das trotz – oder gerade wegen – der extremen Umstände Hoffnung verkündet.
Maria Milstein (Violine)
Hannes Minnaar (Klavier)
Gideon den Herder (Violoncello)
Niko Friedrich (Klarinette)
Preise
Normalpreis 25,00 Euro
Förderverein, Ehrenamtskarte & bwegt Plus 22,00 Euro
Schüler:innen & Studierende 20,00 Euro
Inklusive aller Gebühren
Diese Veranstaltung ist im Abonnement 2026 enthalten
Videos
Van Baerle Trio | Schumann 6 Etudes in Canonic Form Op. 56, arr. Kirchner
Nikolaus Friedrich & Thomas Palm | Reger Clarinet Sonata No. 1 in A-Flat Major, Op. 49 No. 1: I. Allegro affanto
Über das Ende der Zeit – Werkeinführung
Vor dem Konzert bietet ein Künstlergespräch die Gelegenheit, die faszinierende Welt Olivier Messiaens zu entdecken. Niko Friedrich und Moritz von Woellwarth geben spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte, musikalischen Besonderheiten und Inspiration hinter dem Werk.
Beginn 18.30 Uhr
Treffpunkt Bandhaus
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Medienpartner
SDZ Druck und Medien GmbH
Partner
Isin Architekten Generalplaner GmbH
Unser Dank gilt
Irmgard Heller
Normalpreis | Accelerando 2026
Förderverein, Ehrenamtskarte & bwegt Plus | Accelerando 2026
Schüler:innen & Studierende | Accelerando 2026
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Aktuelles
2026
Bares für Rares auf Schloss Kapfenburg
Bei der Festivaleröffnung präsentiert Albert Maier einen verborgenen Schatz für den guten Zweck.
Schloss Kapfenburg ist das Zuhause von Musik, Bildung, Kunst und Kultur. In den historischen Mauern schlummert zudem der ein oder andere Schatz. So wurden der Stiftung seit ihrem Bestehen immer wieder historische Gemälde geschenkt. Einige dieser Werke verbrachten bislang ein verborgenes Dasein auf Dachböden oder in den Kellern des Schlosses, obwohl sie eigentlich viel zu schade für einen Dornröschenschlaf fernab der Öffentlichkeit sind.
Daher entstand die Idee, eines dieser Gemälde wieder sichtbar zu machen – und zugleich in den Dienst einer guten Sache zu stellen. Für die fachkundige Einordnung konnte mit Albert Maier einer der bekanntesten deutschen Kunst- und Antiquitätenexperten gewonnen werden. Er wird das ausgewählte Werk im Rahmen der Festivaleröffnung vorstellen, seine kunsthistorische Bedeutung erläutern und spannende Einblicke in die Welt der Antiquitäten und verborgenen Schätze geben. Im Anschluss beginnt eine stille Auktion, bei der die Gäste ihre Gebote abgeben können. Mit dem Erwerb des alten Gemäldes investiert die Käuferin oder der Käufer nachhaltig in das Schlosses, denn der Erlös fließt im Rahmen der Aktion „Zimmer für die Zukunft“ in die Sanierung der 52 Gästezimmer auf Schloss Kapfenburg.
Albert Maier, geboren 1948 in Ellwangen, zählt seit Jahrzehnten zu den renommiertesten Kunst- und Antiquitätenhändlern Deutschlands. Bekannt wurde er einem Millionenpublikum insbesondere durch seine Tätigkeit als Experte in zahlreichen Fernsehsendungen wie „Kunst oder Kitsch?“ bei „Kaffee oder Tee?“, echt antik?!“ und dem „ZDF-Fernsehgarten“. Von 2013 bis 2023 gehörte er zum Expertenteam der erfolgreichen ZDF-Sendung „Bares für Rares“ und begeisterte dort mit Fachwissen, Erfahrung und Leidenschaft für außergewöhnliche Objekte. In seiner langjährigen Karriere entdeckte und begutachtete Maier zahlreiche bedeutende Kunst- und Sammlerstücke, darunter seltene Objekte aus dem Besitz des russischen Zarenhauses oder ein Werk Wassily Kandinskys.
Die Gäste der Eröffnung dürfen sich auf einen spannenden Abend in der Welt der Oper freuen, bei dem sich vielleicht nicht nur ein verborgener Schatz offenbart, sondern auch ein neues Zuhause für ein Stück Schlossgeschichte findet.
Freitag, 24. Juli 2026, 20.00 Uhr
da!SEIN | Trude
Eröffnung des Festival Schloss Kapfenburg
mit der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg
Katja Maderer, Maria Hegele, Samuel Stopford und Andreas Beinhauer
Leitung: Jakob Brenner
Special Guest: Vier Männer von Welt
Tickets gibt's hier: Klick
Musik, Medizin und ganz viel Austausch
Das 5. Forum Schloss Kapfenburg „Musik & Medizin“ am 13. Juni machte eindrucksvoll deutlich, dass Musik, Gesundheit und wissenschaftliche Erkenntnisse eng miteinander verbunden sind.
Die Vorträge und Diskussionen lieferten wertvolle Impulse für den musikalischen Alltag und unterstrichen die Bedeutung eines interdisziplinären Austauschs zwischen Forschung und Praxis.
Nach der Begrüßung von Stiftungsvorstand Bruno Seitz eröffnete Prof. Dr. Clemens Wöllner von der Hochschule für Musik Freiburg das Forum. In seinem Vortrag zur Psychologie des Übens ging er der Frage nach, wie musikalisches Lernen möglichst effektiv gestaltet werden kann. Anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse beleuchtete er dabei drei verschiedene Methoden: langsames Üben, mentales Training und differenzielles Lernen. Dabei zeigte Wöllner auf, welche Rolle Aufmerksamkeit, Gedächtnis und mentale Vorstellungen für den Lernerfolg spielen und wie sich diese Erkenntnisse auf Unterricht und musikalische Praxis übertragen lassen.
Im Anschluss nahm Dipl.-Psych. Franziska Lauter die Teilnehmenden mit in die Welt der musikalischen Kreativität. Die Psychologin, Musikerin und Mitbegründerin von „Mental Health in Music“ stellte aktuelle Forschungsergebnisse zur musikalischen Persönlichkeit und zum kreativ arbeitenden Gehirn vor. Sie erläuterte, welche Eigenschaften kreative Menschen häufig auszeichnen, wie musikalische Aktivitäten die Persönlichkeitsentwicklung beeinflussen und welche positiven Effekte Musizieren auf Gehirn und Gesundheit haben kann.
Eine erste Diskussionsrunde bot den rund 60 Teilnehmenden die Gelegenheit, die vorgestellten Inhalte gemeinsam zu reflektieren sowie ihre unterschiedliche Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis einzubringen.
Nach der Mittagspause widmete sich die wissenschaftliche Leiterin des Forums, Prof. Dr. med. Annette Limberger, der Frage, wie Musik die Sprachentwicklung von Kindern unterstützen kann. So zeigen aktuelle Forschungsergebnisse, dass Rhythmus, gemeinsames Singen und musikalische Förderung die sprachliche Entwicklung positiv beeinflussen können.
Für neue Energie sorgte anschließend das „Tagungsfit“, bei dem die Teilnehmenden durch Bewegungs-, Dehn- und Mobilisationsübungen einen aktiven Ausgleich zum Sitzen erhielten.
Fabian Sternkopf vom Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin Hannover sprach im Anschluss über ein Thema, das viele Musizierende aus eigener Erfahrung kennen: Schmerzen beim Musizieren. Der Neurowissenschaftler erläuterte aktuelle Erkenntnisse zur Entstehung und Verarbeitung von Schmerzen. Dabei zeigte er auf, weshalb Musizierende für die Schmerzforschung eine besonders interessante Untersuchungsgruppe darstellen. Neben neuronalen Aspekten wurden auch psychosoziale Einflussfaktoren und Präventionsmöglichkeiten diskutiert.
Den Abschluss der Vortragsreihe gestaltete Arina Fostitsch, Pianistin, Klavierpädagogin und Ärztin an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg. In ihrem Vortrag beleuchtete sie die Balance zwischen Begeisterung und Belastung beim Musizieren. Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen erläuterte sie, dass Musik einerseits als Quelle von Freude, Motivation und Gesundheit erlebt wird, andererseits jedoch körperliche und psychische Herausforderungen mit sich bringen kann. Konkrete Handlungsempfehlungen für die musikpädagogische und berufliche Praxis rundeten ihren Beitrag ab.
Eine abschließende Diskussionsrunde bot Gelegenheit, den Austausch zu vertiefen, Fragen zu stellen und die vielfältigen Themen des Tages gemeinsam weiterzudenken. Beim anschließenden Ausklang nutzten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Gespräche fortzuführen und neue Kontakte zu knüpfen.
Bereits am Vorabend des Forums kamen die Mentor:innen des Projekts „gesunde musikschule®“ zu einem Netzwerktreffen zusammen. Die Auftaktveranstaltung bot Raum für Austausch und Vernetzung sowie Einblicke in die aktuellen Aktivitäten der Abteilung Bildung & Gesundheit. Einen besonderen Impuls setzte Julia Kramer mit einer Einführung in Theorie und Praxis der chinesischen Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform Qigong.
Das 6. Forum Schloss Kapfenburg findet am 06. Mai 2028 statt, eine Voranmeldung ist ab sofort möglich: Klick. Partner der Bildungsarbeit der Stiftung Schloss Kapfenburg sind die Techniker Krankenkasse, der Landesverband der Musikschulen Baden-Württembergs e.V., der Verband deutscher Musikschulen und die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg.
Schloss Kapfenburg in „Expedition in die Heimat“
Der SWR hat mit Moderation Annette Krause für eine Folge „Expedition in die Heimat“ bei uns gedreht. Das Ergebnis gibt’s am 22. Mai im SWR Fernsehen zu sehen.
Die Burgen und Schlösser auf der Schwäbischen Alb sind lebendige Orte voller faszinierender Geschichten. SWR Moderatorin Annette Krause begibt sich in der Folge „Burgen und Schlösser auf der Alb“ auf eine Reise zu eindrucksvollen, traditionsreichen Gemäuern und trifft dort Schlossherren, Künstlerfamilien und Menschen, die diese historischen Orte mit Leidenschaft bewahren und neu beleben.
Eine der Stationen ist das ehemalige Deutschordensschloss Kapfenburg. Dort findet beim Besuch des Filmteams der D2-Lehrgang des Blasmusikverbands Ostalbkreis statt. Bei strahlendem Sonnenschein werden die Proben und das Abschlusskonzert spontan in den malerischen Schlossinnenhof verlegt – echtes Festivalfeeling im Frühling.
Außerdem begleitet Annette Krause eine Kinderschlossführung mit Sonja Heinen und spricht mit Akademiedirektor Moritz von Woellwarth über die Internationale Musikschulakademie.
Freitag, 22. Mai 2026, 20.15 Uhr, SWR Fernsehen
Expedition in die Heimat | Burgen und Schlösser auf der Alb
Die Folge ist im Anschluss auch in der ARD Mediathek verfügbar
www.ardmediathek.de/swr