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Zentrum für Musik, Gesundheit und Prävention (ZMGP)

Wer sich an seinem Instrument wohl fühlt, kann sich die Freude am Spielen und am gemeinsamen Musizieren bewahren. Besonders wichtig ist dies für die jungen Musiker, denn aktives Musizieren hat positive Wirkungen auf die persönliche und schulische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Aktives Musizieren gilt als Hobby, das die Persönlichkeit, Kreativität und soziale Fähigkeiten stärkt, und gilt für Musiker als Beruf, in dem man persönlichen Neigungen und Leidenschaften umfassend nachgehen darf.

Gleichzeitig ist das Spielen eines Instruments körperlicher und geistiger Hochleistungssport. Die vielen möglichen Nuancen in Tempo, Artikulation und Dynamik, mit denen der Instrumentalist oder Sänger einem Musikstück seinen ganz persönlichen Ausdruck verleiht, stellen unterschiedlichste Anforderungen an den Körper eines Musikers.

Eine gut ausgebildete Muskulatur, eine verspannungsfreie Körperhaltung und eine ausgeglichene mentale Verfassung wirken unmittelbar positiv auf die individuelle Leistungsfähigkeit des Musizierenden. Ein Musiker, der sich der physischen Abläufe beim Musizieren und der für ihn richtigen Haltung bewusst ist, kann bessere musikalische Leistungen erzielen und fühlt sich vor allem wohl an seinem Instrument. Schon kleinste Unausgeglichenheiten im Bewegungsapparat können allerdings die Qualität des Spiels negativ beeinflussen.

Um bis ins hohe Alter seiner musikalischen Leidenschaft beschwerdefrei nachgehen zu können, spielen eine gute Körperwahrnehmung sowie Fitness und körperlicher und geistiger Ausgleich eine entscheidende Rolle.

Seit einigen Jahren entstehen aus diesem Grund immer wieder neue Einrichtungen, die sich auf Musikermedizin und Musikerphysiologie spezialisieren oder sich auch mit speziellen Musikerkrankheiten befassen. In unserem Zentrum für Musik, Gesundheit und Prävention geht es uns in erster Linie um die Gesunderhaltung von Musikern.

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