JAZZma 2010
| Tag | Samstag, 13. März 2010 |
| Einlass | 18.30 Uhr |
| Uhrzeit | 19.30 Uhr |
| Ort | Trude Eipperle-Rieger-Konzertsaal |
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„Young_stage“-FÄYoung stage“-Förderkonzert
Das Interesse, Jazz selbst aktiv zu praktizieren, wächst bei jungen Musikern stetig. Diese Entwicklung wird durch das Förderkonzert JAZZma 2010 aktiv unterstützt. Es bietet Jazz-MusikerInnen die Gelegenheit, ihre Arbeit vor Publikum zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen. Bereits zum fünften Mal findet das Nachwuchskonzert in Zusammenarbeit mit dem internationalen Jazz-Festival JAZZ LIGHTS Oberkochen statt. Die jungen Talente konnten sich vorher um einen Platz auf der Bühne bewerben. Am 13. März geben die ausgewählten Bands auf der „Young stage“ einen hörenswerten Eindruck ihres Könnens.
Für „No Lyrics“ ist es daher ein absolutes Highlight auf der „Young Stage“ zu stehen. 2007 gab Pianist und diesjähriger Abiturient Ulrich Zenkel den Anstoß zur Band. Er hatte sich dem Boogie Woogie verschworen und als Vorbild Jörg Hegemann gewählt. Schnell konnte er seine Musikschulkollegen Jonas Dorsch, geb. 1990, Gitarre, Bass sowie Frank Schücker, geb. 1992, Schlagzeug, begeistern. Inzwischen fand das Trio durch Sängerin Katharina Mackert geb. 1992, die optimale Verstärkung. Stücke der Altmeister des Boogie Woogie wie Albert Ammons, Pete Johnson und Mead Lux Lewis sind Pflichtprogramm, aber auch lebende Meister wie Axel Zwingenberger oder Jörg Hegemann sind vertreten und dazu ein großer Teil Eigenkompositionen. Damit haben sie genau die richtige Mischung, die Zuhörer mit dem Boogie-Virus zu infizieren, der sie selbst unermüdlich vorantreibt.
„Hey, was trägst Du auf dem Rücken?“ „Eine Posaunentasche!“ – Das war der Anfang der Jazz- und Funkband Brassmaniacs im Dezember 2006. Mit wenig Worten und viel Begeisterung für den Jazz hatten sich drei Physik-Kommilitonen an der Uni Ulm zusammengefunden. Andreas Brunner am Schlagzeug und Uwe Jantzen an der Gitarre sorgten für den Rhythmus, auf dem Philipp Zey mit seiner Posaune improvisierte. Nach der ersten Session stand fest: das grooved! Die Brassmaniacs, inzwischen neun Musiker, überzeugen bei ihren Auftritten jeden. Um Kontinuität in die Gruppe zu bringen, wurden sie als offizielle Uni-Band anerkannt. Mittlerweile sind sie Anlaufstelle für junge Künstler, die in Eigenregie komponieren, arrangieren und swingende, funkige Rhythmen über den Campus schallen lassen. Eine Frontfrau hat sich dazugesellt, die mit ihrer starken Stimme keinen kalt lässt. Unterstützt wird sie von Vokalinterpret \„MC Steve\“, der die Beatz boxt und seine Freestyles zum Besten gibt. Dazu eine treibende Rhythmusgruppe, sowie ein knarziger Bläsersatz, die für eine ordentliche Portion Bewegungsdrang sorgen.