Navigation überspringen

Schloss Kapfenburg Newsletter

_newsletter-signin
_Newsletter-SignIn
Spamschutzsystem

Fit mit Musik

Fit mit Musik

Neue_Broschüren_zur

Neue Broschüren zur Musikergesundheit und Pilotprojekt an Musikschulen

Ab sofort gibt es vier neue Broschüren zur Musikergesundheit von der Gmünder ErsatzKasse GEK und der Internationalen Musikschulakademie Kulturzentrum Schloss Kapfenburg. Erkenntnisse der Musikermedizin werden darin so aufbereitet, dass sie direkt im Musikschulunterricht angewendet werden können. Die Publikationen sind ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur „gesunden musikschule“.

Lauchheim. Die Themen der Publikationen sind im Einzelnen: Musikphysiologie für Gitarristen, Musikphysiologie für Schlagzeuger, Musikphysiologie im Ensemble-, Klassen- und Gruppenunterricht sowie Lampenfieber bei Kindern und Jugendlichen. Im Juli 2008 sind bereits die sieben ersten Broschüren der Reihe erschienen. Nun ist die Schriftenreihe komplett. Die Publikationen liefern eine Übersicht über musikergesundheitliche Aspekte und schlagen den Bogen zur Musikschulpraxis, was in dieser Form einmalig ist. Sie zeigen Musikschullehrkräften, wie sie Entspannungs-, Lockerungs- und Haltungsübungen in ihren Unterricht integrieren können.

Die Broschüren basieren auf instrumentenspezifischen Fortbildungen an der Internationalen Musikschulakademie. Dabei vermittelten erfahrene Dozenten den Musikschullehrkräften praktische Einblicke in die Musikphysiologie. Die Inhalte dieser Fortbildungen werden nun in Broschüren-Form vielen Musikschulen zur Verfügung gestellt. Alle Publikationen können kostenfrei direkt bei der GEK bestellt werden.

Auf dieser Grundlage baut das kürzlich gestartete Pilotprojekt „Fit mit Musik! an der Musikschule“ auf. Zusammen mit dem Freiburger Institut für Musikermedizin (FIM) möchte die Internationale Musikschulakademie musikermedizinische Erkenntnisse in die Musikschulpraxis tragen. Im ersten Schritt wird eine Lehrkraft der teilnehmenden Musikschulen in einer Mentorenausbildung als Ansprechpartner für Musikergesundheit qualifiziert. Dieser „Mentor“ vermittelt seine Kenntnisse dann an sein Kollegium weiter und organisiert einen Aktionstag zu „Fit mit Musik“. Derzeit sind acht Musikschulen aus Baden-Württemberg und Bayern bei dem Projekt dabei. Dazu gehören die Musikschulen aus Tettnang, Ostfildern, Meckenbeuren, Schwäbisch Gmünd, Ebermannstadt, Mosbach, Nördlingen und Hechingen.

Nach erfolgreichem Projektabschluss erhalten sie das Zertifikat „gesunde musikschule“, was für die Musikschulen ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal darstellt. Dies betont auch Matthias Hinderberger, Vorsitzender des Landesverbandes der Musikschulen Baden-Württembergs: „Unsere Musikschulen nehmen mit der Teilnahme an „Fit mit Musik! an der Musikschule“ eine Vorreiterrolle in der Gesundheitsförderung junger Musiker in der Bundesrepublik ein.“

Weitere Informationen zur Musikergesundheit können unter www.fit-mit-musik.de stets aktuell nachgelesen werden.

Kontakt für die Bestellung der Broschüren:
Gmünder ErsatzKasse GEK
Abteilung Unternehmensentwicklung
Gottlieb- Daimler- Straße 19
73529 Schwäbisch Gmünd
Tel.: 07171/801-601
Fax: 07171/801-708
E-Mail: sabine [dot] schroeder [at] gek [dot] de">sabine.schroeder@gek.de

Hintergrundinformationen zum Zentrum für Musik, Gesundheit und Prävention (ZMGP) an der Internationalen Musikschulakademie Kulturzentrum Schloss Kapfenburg

Musizieren ist Hochleistungssport. Es erfordert genaueste und kleinste Bewegungen und dabei noch eine hohe Konzentration und ein gut entwickeltes Körpergefühl. Auch noch so geringe Änderungen in den Bewegungen führen zur Veränderung des Klangs. „Die Folgen körperlicher Anforderungen, die das Musizieren selbst mit sich bringt, und des Leistungsdrucks, den sich Berufs- und Hobbymusiker auferlegen, wird häufig unterschätzt“, kommentiert dazu die GEK. Deshalb ist es wichtig, schon beim Erlernen eines Instrumentes zu wissen, wie man sich entspannen bzw. beanspruchte Muskelgruppen stärken kann. Dies beginnt in den Musikschulen.

Die Basis für die Arbeit des ZMGP bilden zwei Studien zur Musikergesundheit, in denen 750 junge Musiker zu ihrem Gesundheitszustand befragt wurden. Diese ebenfalls von der GEK und der Internationalen Musikschulakademie herausgegebenen Schriften zeigen auf, dass deutlich mehr Musiker über Schmerzen in Schultern, Armen und Händen klagen als die Vergleichsgruppe des Bundesgesundheitssurveys im selben Alter. Hinzu kommen psychische Belastungen, die durch Auftrittsangst und Stress entstehen. Das ZMGP sieht es deshalb als seine Aufgabe, Musikern Einblicke in Präventionstechniken zu geben und Aufklärungsarbeit auf dem Gebiet der Musikergesundheit zu leisten.

Twitter Facebook Seite drucken