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Schloss Kapfenburg schließt sich mit Baden-Württembergs historischen Monumenten zur starken Marke zusammen

Arbeitskreis Schlösser, Burgen, Gärten

Schloss Kapfenburg

Im Schloss Ludwigsburg wurde in der letzten Woche der Arbeitskreis „Schlösser, Burgen, Gärten Baden-Württemberg“ gegründet. Auch Schloss Kapfenburg gehört dazu. Über 6 Millionen jährliche Besucherinnen und Besucher zählen die Schlösser, Burgen und Gärten, die im Arbeitskreis zusammenarbeiten insgesamt. Nun soll dieser historische Reichtum noch stärker im Baden-Württemberg-Tourismus verankert werden.

Lauchheim. Die Staatlichen Schlösser und Gärten als größte Organisation hatte zusammen mit der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg zur Gründungsveranstaltung ins Schloss Ludwigsburg eingeladen. Zu den Mitgliedern des Arbeitskreises zählen unter anderem die Insel Mainau, die Schlösser von Sigmaringen, Ettlingen, Heidenheim, die Burg Hohenzollern und auch Schloss Kapfenburg. Dazu kommen die Staatlichen Schlösser und Gärten mit insgesamt 59 Monumenten. Kriterien für die Aufnahme in den Arbeitskreis: Die Denkmale müssen ein Programm für Besucher anbieten, für kulturelle Veranstaltungen offen sein, sie müssen historische Originale sein – und sie müssen in Baden-Württemberg liegen.

Zum Sprecher des Arbeitskreises wurde Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten, gewählt. Er nannte den Arbeitskreis Burgen, Schlösser, Gärten Baden-Württemberg „eine Chance, als das großartige Angebot im Baden-Württemberg-Tourismus wahrgenommen zu werden, das wir sind“.

Zu den ersten Aktivitäten des Arbeitskreises gehört ein gemeinsamer Messeauftritt auf der CMT und anderen Tourismusmessen. Die überwältigende Dichte des Kulturlandes Baden-Württemberg mit seinen vielfältigen historischen Monumenten soll dabei als touristische Marke und Besonderheit sichtbar werden. Dazu gehört auch ein erster Schritt in Richtung vernetzter Werbung: Der Arbeitskreis wird zum Saisonstart 2010 eine Baden-Württemberg-Karte auflegen, die den Besuch in den Monumenten des Landes erschließt und zeigt, wie dicht und nah die erlebenswerten Schlösser, Burgen und Gärten beieinander liegen. Weitere gemeinsame Projekte befinden sich schon in der Planung, z.B. ein besonderes interaktives Internetportal oder – für 2011 erstmals auf dem Programm – ein landesweiter „Schloss-Erlebnistag“ im Juni.

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